Die Digitalisierung des Gesundheitswesen - Auf dem Weg zum gläsernen Patienten!

Seit diesem Jahr gibt es die elektronische Patientenakte für gesetzlich Versicherte. Alle Behandlungsdaten mit Röntgenbildern, Medikamenten, Krankheitsverläufen, Befunden, Diagnosen, Therapiepläne u.a. stehen digital auf einen Blick in einer App zur Verfügung. Die Daten der ePA werden zentral auf Servern in Deutschland gespeichert und verschlüsselt.

 

Am 07.11.2019 wurde vom Bundestag das "Digitale Versorgungsgesetz" beschlossen. Gesundheitsminister Jens Span bekräftigte mehrmals sein Versprechen, dass die Versichertendaten nur anonymisiert an die Forschung übergeben werden. Beschlossen wurden drei datenschutzrechtlich umstrittene Regelungen:

CCC diagnostiziert Schwachstellen im deutschen Gesundheitsnetzwerk

Hackern des Chaos Computer Club ist es gelungen, sich Zugangsberechtigungen für das sogenannte Telematik-Netzwerk zu verschaffen. An das Netz sind über 115.000 Praxen angeschlossen. Über das System sollen in naher Zukunft verpflichtend digitale Patientendaten und elektronische Rezepte ausgetauscht werden.

Die Gesundheitsdaten der 73 Millionen gesetzlich Versicherten sollen künftig ohne ihr Einverständnis in einer der umfangreichsten Datensammlung in der Bundesrepublik gespeichert werden. Dagegen regt sich Widerspruch und Widerstand:

Zur drohenden Einführung der Telematik-Infrastruktur (TI) im deutschen Gesundheitswesen

Patientendaten zu verkaufen

Der Widerstand gegen eine lebensbedrohliche Klimapolitik hat weltweit gewaltige Ausmasse angenommen und begonnen, die politische Agenda in vielen Ländern tatsächlich zu verändern. nteressanterweise regt sich gleichzeitig gegen die Digitalisierung sämtlicher Lebensbereiche so gut wie gar kein Widerstand. Dabei sind die Zusammenhänge zwischen beiden Bedrohungen augenfällig und längst allgemein bekannt.