Kontrolle und Überwachung am Arbeitsplatz!

Der digitale Kapitalismus und die fortschreitende Digitalisierung sind Teil eines technologischen Angriff auf unsere Privatsphäre. Oft ist das Argument zu hören: „Ich habe nichts zu verbergen!“ So einfach ist das nicht! Der Einsatz digitaler Werkzeuge führt oft zu Überwachung und Kontrolle am Arbeitsplatz. IT-Systeme durchdringen heutzutage alles. Es gibt Protokolle, Ereignis-Logs und zahlreiche weitere Daten, die lokal und in der Cloud gespeichert werden. Es verändert aber auch unser Verhalten und manipuliert unsere Psyche. So beschreibt der Autor Neal Stephenson vor fast 30 Jahren in seinem Roman „Snow Crash“ eine Angestellte die ein Rundschreiben überfliegt, ab und zu zurück blättert, um so zu tun, als würde sie einen vorherigen Abschnitt noch einmal lesen. „Der Computer wird das alles vermerken. Sie verändert ihr Verhalten, weil sie weiß, dass alles, was sie tut, erfasst, analysiert und an ihre Vorgesetzten übermittelt wird“. Im Jahr 2021 ist das für viele bereits brutale Realität.

Wie Amazon der amerikanischen Polizei dabei hilft, ein Videoüberwachungsnetz aufzubauen Ring: Die smarten Polizeitürklingeln von Amazon

Weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit verabschiedete der Bundestag gegen die Stimmen der Opposition und den Bedenken des Datenschutzbeauftragten Ulrich Kelber am Donnerstag abend 28.01.2021 das neue Registermodernisierungsgesetz.

Smart Data Plattform, Digitaler Zwilling, Internet of Things

Von 2017 bis Juli diesen Jahres setzten Münchens Verwalter*innen etwa das Smarter-Together-Pilotprojekt um, um erste Schritte in Richtung Smart City zu testen und in Gang zu bringen. Die Bilanz: natürlich enthusiastisch, die „Digitalisierungsstrategie“ bis 2025 beschreibt nun die nächsten Schritte.

Am Mittwoch den 18.11.2020 verabschiedete der Bundestag und Bundestag das „Dritte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“.

Bemerkenswert ist dabei, die Linke kritisiert, dass die Bundesregierung dem Bundestag keine Strategie zur Beschlussfassung vorlegt, die unterschiedliche Szenarien der epidemischen Entwicklung beinhaltet und klare epidemiologische Zielwerte als Maßgabe für Verordnungen für Bundes- und Landesregierungen definiert. Das betreffe vor allem grundrechtlich eingreifende Maßnahmen, die Festlegung von möglichst bundeseinheitlichen Zielparametern in der Pandemiebekämpfung und die Bedingungen für das Inkraft- und das Außerkrafttreten von Maßnahmen.

Termine:

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Allgäu rot

 

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